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Die Betriebskostenabrechnung und ihre Tücken

Einmal im Jahr steht sie ins Haus, die Nebenkostenabrechnung. Und ein Großteil der Hausbewohner graust sich vor diesen Moment, liegt doch dann wieder ein scheinbar undurchschaubarer Wust von Zahlenkolonnen vor einem, der am Ende auch noch Geld von einem verlangt.
Das dies nicht der Fall sein muss, dass Regeln Gesetze, die auch den Mieter entlasten sollen. Wer einige Grundregeln beachtet, der sollte auch mit der Nebenkostenabrechnung kaum Probleme haben. Ein wichtiger Grundsatz ist, dass nur das bezahlt werden muss, was auch vertraglich festgehalten wurde. Hat der Vermieter versäumt alle relevanten Dinge in die Nebenkostenabrechnung vertraglich einzubeziehen, so kann er diese Kosten auch nicht geltend machen. Erst durch eine nachträgliche Vertragsänderung können diese Kosten für das kommende Kalenderjahr geltend gemacht werden.
Dabei ist zu beachten, dass die Kosten detailliert aufgeschlüsselt sein müssen.
Die Abrechnung sollte jeder Jahr erfolgen, wobei der Vermieter nur Kosten des jeweiligen Kalenderjahres in die Abrechnung einfließen lassen darf. Der Vermieter kann auch nur ein Jahr nach dem abgerechneten Kalenderjahr Kosten geltend machen. Versäumt er diese Frist, dann braucht der Mieter nicht zu zahlen.
Die Angst vor einem Zahlenwust ist eigentlich auch unbegründet, denn mittlerweile ist auch gesetzlich geregelt, wie die Betriebskostenabrechnung aussehen muss. Meist führt jedoch die Heizkostenabrechnung zu Verdruss, da diese sehr umfangreich und oft undurchschaubar ist. Dies ist aber keineswegs so, denn diese wird ja vom Versorgungsunternehmen abgelesen und ist somit auch in den meisten Fällen korrekt. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass auch nur Kosten berechnet werden, die in den Abrechnungszeitraum fallen. Außerdem dürfen keine Kosten von Reparaturen in die Abrechnung einfließen. Wichtige Versicherungen wie etwa eine Gebäudeversicherung oder Wohngebäudeversicherung hingegen können vom Vermieter immer im Rahmen der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden.
Sollte es trotzdem zu Ungereimtheiten bei der Betriebskostenabrechnung kommen, so kann man dieser widersprechen. Hierzu sollte man jedoch vorher Informationen bei der Hausverwaltung einholen und gegebenenfalls einen Mieterverein oder einen Anwalt einschalten um sein Recht durchzusetzen.