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Die Geschichte des Devisenhandels

Handeln mit Devisen - nichts leichter als das. Denn Broker und Optionen gibt es dank des Internets genügend. Doch der Forex Handel, wie er in der heutigen Form besteht, gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten und entstand aus einer durchwachsenden Geschichte, die mit dem Goldstandard anfing und beim Scheitern des Bretton-Wood-Abkommen endete.
 
Im Grunde geht der Devisenhandel und zwar das Tauschen von Währungen weit zurück. Bereits vor 4.500 v.Chr. gab es einen gewissen Silberstandard. Doch um die Geschichte des Devisenhandels zu schildern reicht es mit dem Goldstandard, der zwischen 1889 und 1939, wenn auch mit Unterbrechungen, bestand.
 
Die Anfänge des Devisenhandels
 
Mit dem Goldstandard gab es ein sicheres System, dass über Jahrzehnte funktionierte. Denn ein Geldschein stellte eine gewisse Menge an Gold da und der Goldkurs weltweit gesehen fast der Selbe war, bestand auch zwischen den einzelnen Währungen ein festes Tauschverhältnis. Dann aber, mit dem 2. Weltkrieg, brach der Goldstandard zusammen und anstelle dessen trat das Bretton-Wood-Abkommen in Kraft.
 
Das Bretton-Wood-Abkommen
 
Mit dem Bretton-Wood-Abkommen im Jahr 1944 löste der US-Dollar das Gold ab. So wurde zu einer festen Relation Währungen aus 45 Ländern gegen den US-Dollar getauscht werden. Aber, nach 25 Jahren, traten die ersten Probleme seitens der USA auf. Denn das US-Zahlungsbilanz erhöhte sich und die ebenso auch die Spannungen der einzelnen Länder. Damit war auch das Bretton-Wood-Abkommen zum Scheitern verurteilt, wiederum brachte es den Vorteil, dass Währungen nun variabel getauscht werden konnten und es den Weg zum freien Devisenhandel eröffnete.

Bild:   aboutpixel.de / Blindengerecht in New York © jacques Kohler