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Auseinandergelebt: Trennungsgrund Nummer 1 in Deutschland

Mittlerweile wird in Deutschland jede zweite Ehe geschieden. Die Zahl der zerbrochenen Beziehungen ohne Trauschein kann statistisch nicht erfasst werden und bleibt im Dunkeln. Paar- Therapeuten und Beziehungscoaches gehen jedoch von einer ebenso hohen Trennungsquote aus. Ein trauriger Umstand, wenn man bedenkt, dass Partnerschaften in der heutigen modernen Welt im Gegensatz zu vor dreißig Jahren viel freier und individueller geführt werden können. Oder sind die veränderten Rahmenbedingungen genau das Problem?

Beziehungen sind heute stark belastet

Die klassische Rollen- und Aufgabenverteilung in einer Partnerschaft ist ein Auslaufmodell geworden. Männer und Frauen sind in unserer Zeit überwiegend gleichermaßen in Arbeitsprozesse eingebunden, können sich individuell verwirklichen, Hobbys nachgehen, Hausarbeit übernehmen und Kinder aufziehen. Daneben möchten die meisten Beziehungspartner eine ausgefüllte, harmonische und innige Paar- Beziehung. Der Anspruch an das eigene Leistungsvermögen ist hoch und und alle Vorstellungen unter einen Hut zu bringen, erfordert Zeit. Zeit, die Paare in unserer Leistungsgesellschaft jedoch oft nicht haben, weiß auch der Hamburger Beziehungscoach David Traunstein: „Paare überfordern sich sehr häufig damit, allen Anforderungen gerecht werden zu wollen. Leider bleiben emotionale Interaktionen zwischen dem Paar sowie gemeinsame Aktivitäten und die Teilung gemeinsamer Interessen in Folge als erstes auf der Strecke.“, berichtet Traunstein aus seiner beruflichen Praxis. „Die Partner driften als Paar immer weiter auseinander, bis es einer von Beiden keine Perspektive mehr in der Beziehung sieht!“, so der Beziehungscoach weiter.

Traunstein's Erfahrungen decken sich mit aktuellen Statistiken. Im Jahr 2010 gab die Online Partnervermittlung “ElitePartner“ eine Umfrage zu Trennungsgründen in Auftrag. Von 3880 befragten Personen gaben mit Abstand die meisten an, sich auseinander gelebt zu haben und deshalb die Beziehung beendet zu haben. Erst weit danach folgten Gründe wie: zu unterschiedlich zu sein, ungleiche Bedürfnisse nach Nähe und Freiraum und mangelndes Kommunikationsvermögen.

Bedarf an Hilfe ist groß

Zyniker würden vielleicht sagen: „Wo eine Not, da ein Geschäft“. Fakt ist jedoch, dass Paare sowie auch Ex- Partner einen großen Bedarf an Beratung und Coaching haben. Beziehungscoach Traunstein hat sich auf das komplexe Unterfangen, stark angeschlagene und bereits beendete Partnerschaften zu retten, spezialisiert. Die Nachfrage seiner Dienstleistung ist enorm und seine Ratgeber verkaufen sich wie warme Semmeln. Warum das so ist? „Wie bei vielen Dingen im Leben ist es auch bei Beziehungen und Ex- Partnern: Meist weiß man etwas erst wirklich zu schätzen, wenn man es verloren hat“, so das Resümee des Hamburger Experten.

Mehr Infos finden Sie auch unter: www.elbsenf.de/liebe/ex-zurueck.htm

Bildquelle: aboutpixel.de / miss you © Markus Nicolini